Bald ist Ostern und dann finden auch wieder Ostermärsche statt. Aber um was geht es den verdammten Hippies dabei?
Also Ostern ist das im Christentum höchste religiöse Fest an dem jährlich der Auferstehung Jesu Christi gedacht wird. Viele Menschen glauben heutzutage ja, dass Weihnachten das große Ding bei den Christen sei, jedoch geht es dabei „nur“ um die Geburt Jesu. Das ist aber nix besonderes, dass haben wir alle hinbekommen, dass wir geboren worden.Die große Nummer war die Auferstehung von den Toten. Das muss man erst mal machen, wodurch auch die Besonderheit von Jesus unterstrichen wird. Ansonsten hat Ostern mit den Ostermärschen nicht viel zu tun, außer dass die Menschen mal was Zeit hatten.
Die Ostermärsche entstanden unter dem Eindruck der vernichtenden Wirkung von Atomwaffen, die von vielen Menschen abgelehnt wurden.Deshalb gründeten britische Atomwaffengegner in den 50er Jahren die Campaign for Nuclear Disarmament. Die von ihnen erstmals an den Ostertagen 1958 veranstaltete Demonstration wurde mit einem Protestmarsch von London zum Kernforschungszentrum Aldermaston abgeschlossen.
In der Bundesrepublik Deutschland fanden erste Demonstrationen von
Atomwaffengegnern gegen die geplante Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen nach britischen Vorbild 1960 unter dem Motto “Kampf dem Atomtod” statt.Die Bewegung ist zunächst in der BRD nur locker organisiert und setzt sich vor allem aus pazifistischen, christlichen und sozialistischen Gruppen zusammen. Ihren Höhepunkt erreichten die Ostermärsche 1968 mit über 200.000 Teilnehmern. Dann nahm das Interesse erstaunlicherweise erstmal wieder was ab, da man wohl zu busy mit der sexuellen Revolution à la Schulmädchenreport war. Erst die Friedensbewegung in den 80ern belebt die Märsche wieder mehr.
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